– Letzte Aktualisierung am 9. Januar 2026
E-Bikes können problemlos mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen mitgenommen werden
Wählen Sie ein E-Bike, das Sie problemlos mitnehmen können
Wenn Sie mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs sind, sind kompakte Elektro-Klappräder oft am nützlichsten. Man faltet sie zusammen, verstaut sie im Gepäckraum oder auf dem Gepäckträger und schon hat man mehr Platz für andere Dinge.
Wenn Sie auf dem Rücken ausreichend Platz haben, beispielsweise auf einem stabilen Gepäckträger, sind auch leichte Elektro-Stadtfahrräder mit tiefem Einstieg eine hervorragende Option. Sie fahren sich auf längeren Strecken komfortabler und lassen sich leichter ein- und aussteigen.
Achten Sie auf Gewicht und Größe
Bei einem E-Bike für Wohnmobil oder Wohnwagen kommt es vor allem auf Gewicht und Abmessungen an. Sie müssen das Fahrrad anheben, ein wenig drehen und vor allem gut sichern können. Je leichter, desto weniger Aufwand.
| Typ | Gewicht |
|---|---|
| Standard-E-Bike | 25–28 Kilo |
| Leichtes Modell | 20–22 Kilo |
| Akku | 2–3 Kilo |
Wenn Sie das Fahrrad oft vom Träger nehmen oder kurz anheben müssen, ist ein leichteres Modell praktischer. Nehmen Sie den Akku heraus und nehmen Sie ihn separat mit. Das spart 2 bis 3 Kilo pro Fahrrad.
Überprüfen Sie außerdem, ob das Fahrrad in Länge und Höhe auf Ihren Träger oder in den Stauraum passt. Ein niedriger Einstieg erleichtert das Be- und Entladen. In der Praxis bereiten große Rahmen mit breitem Lenker und geringem Lenkeinschlag Probleme bei schmalen Wohnmobiltüren. Und manche „kompakten“ Falträder enttäuschen immer noch aufgrund eines langen Radstands oder eines hohen Lenkers.
Wählen Sie Motor und Akku, die zu Ihren Fahrten passen
Während der Fahrt merkt man, wo sich der Motor befindet. Ein Mittelmotor fühlt sich oft stabiler und ausgewogener an. Ein Motor im Vorder- oder Hinterrad kann das Fahrrad leichter und günstiger machen.
Für die Umgebung des Campingplatzes und Tagesausflüge reicht in der Regel eine Reichweite (Reichweite) von etwa 50 bis 70 Kilometern aus.
Wählen Sie vorzugsweise ein Fahrrad mit austauschbarem Akku. Dann laden Sie drinnen, während das Fahrrad draußen oder auf dem Träger bleibt. Rechnen Sie mit einer Ladezeit von ca. 4 bis 6 Stunden. Auf flachen Campingplätzen und kurzen Fahrten ist ein Vorderradmotor oft in Ordnung, auf nassem Gras oder losem Untergrund rutscht er jedoch schneller durch. In Hügeln oder Bergen sorgt ein Mittelmotor normalerweise für mehr Grip und Kontrolle.
Dein Neues
Elektrofahrrad
in 20 Sekunden
Kaufberater starten Halten Sie alle Gewichtsgrenzen ein
Vermeiden Sie eine Überladung Ihres Transporters und Fahrzeugs. Viele Fahrradträger können insgesamt etwa 50 bis 70 Kilo tragen. Alles zählt: das Gewicht des Trägers selbst, der Fahrräder und Gegenstände wie Taschen, Kindersitze und schwere Schlösser. Mit zwei E-Bikes ist man schnell am Limit.
Wer zusätzlich noch ein drittes Fahrrad, dicke Kettenschlösser oder volle Taschen mitnimmt, geht unbemerkt darüber hinweg. Rechnen Sie daher vorab alles zusammen. Zum Beispiel: Wohnmobil X mit maximaler Stützlast 75 Kilo, Gepäckträger 18 Kilo, zwei E-Bikes à 21 Kilo plus 3 Kilo Schlösser = 63 Kilo (Dose). Aber mit einem zusätzlichen Kinderfahrrad von 15 Kilo kommt man auf 78 Kilo und liegt damit über der Grenze.
Fahren Sie stabil mit der richtigen Stützlast. Die folgende Tabelle listet die wichtigsten Punkte zum Nasengewicht auf.
| Aspekt | Wert | Konsequenz |
|---|---|---|
| Zulässige Stützlast | ist in den Fahrzeugpapieren angegeben | je nach Fahrzeug |
| Innerhalb der max | ≤ zulässiger Wert | stabilere Kombination |
| Oberhalb der max | > zulässiger Wert | instabiler, längerer Bremsweg |
Die Stützlast ist das maximale Gewicht, das auf die Anhängerkupplung drücken kann. Den genauen Wert können Sie Ihrer Zulassungsbescheinigung oder Ihrem Handbuch entnehmen.
Wenn man die maximale Stützlast überschreitet, wird es unruhiger und unsicherer. Darüber hinaus dürfen Sie diesen gesetzlich nicht überschreiten. Im Schadens- oder Unfallfall müssen Sie unter Umständen mit Bußgeldern und Entschädigungen rechnen. Auf den Seiten von RDW und ANWB enthält die Regeln bezüglich Stützlast, Achslast und Trägerlast.
Achten Sie auch auf die Achse Ihres Wohnwagens. Die maximale Achslast gibt an, wie viel Gewicht auf der Achse des Wohnwagens ruhen kann. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie einen Träger mit E-Bikes auf der Rückseite montieren.
In den Wohnwagenpapieren ist Ihre maximale Achslast angegeben. Addieren Sie das Gewicht des Wohnwagens, des Trägers, der E-Bikes und Ihres Gepäcks. Bleibt man unter dem Grenzwert, bleibt das Fahrverhalten berechenbar und man begrenzt den Verschleiß. Wenn Sie darüber hinweggehen, erhöht sich das Risiko von zusätzlichem Verschleiß und Reifenpannen.
Machen Sie es sich leichter mit leichten E-Bikes und separaten Akkus. Die Vorteile auf einen Blick.
- Leichtere E-Bikes bieten Ihnen mehr Platz im Rahmen der Grenzen von Träger, Stützlast und Achslast.
- Bei Modellen um oder unter 20 bis 22 Kilo hat man mehr Spielraum, insbesondere bei zwei oder mehr Fahrrädern und Zusatzartikeln.
- Ein herausnehmbarer Akku hilft, denn man kann ihn separat transportieren und so pro Fahrrad 2 bis 3 Kilo vom Träger abnehmen.
Sichere Orte für Ihre E-Bikes unterwegs
Sichern Sie Ihre E-Bikes immer gut. Verwenden Sie passende Klammern oder Bänder und achten Sie darauf, dass nichts gegen die Batterie oder Kabel drückt.
Ein Anhängerkupplungsträger ist oft am entspanntesten. Ein solcher Träger hängt tief über dem Boden. Es fährt stabil und Sie müssen nicht so hoch heben. Es ist leicht zu erreichen und viele Träger können gekippt werden, sodass Sie die Hecktür oder die Heckklappe trotzdem öffnen können.
Bitte beachten Sie die maximale Stützlast und das Gesamtgewicht. Allein der Träger wiegt oft 15 bis 20 Kilo und das zählt.
Selbst mit einem niedrigen Träger bleibt das Heben schwer, insbesondere wenn Sie dies häufig tun oder mehrere E-Bikes mitnehmen. Viele Träger verfügen über ein Rampen- oder Hebesystem, sodass Sie hauptsächlich schieben statt heben.
Eine Rückwandunterstützung ist möglich, achten Sie jedoch auf die Stabilität. Dies ist ein Träger auf der Rückseite Ihres Wohnmobils oder Wohnwagens, der an Befestigungspunkten oder Schienen befestigt wird. Vorteil: Ihre Anhängerkupplung bleibt frei und Ihre Stützlast verändert sich nicht.
Wie stabil es ist, hängt von der Rückwand, der Halterung und dem Rahmen des Trägers ab. Die Fahrräder sind höher und fangen mehr Wind ein. Und das gesamte Gewicht auf der Rückseite wird voll auf die maximale Achslast des Wohnwagens angerechnet.
Bei einem Rückwandträger muss man die Fahrräder oft auf Brusthöhe oder höher heben. Manchmal kann man die Hecktür oder die Heckklappe nur dann richtig öffnen, wenn man vorher ein Fahrrad herausnimmt.
Mit einem Deichselträger verlagern Sie das Gewicht nach vorne. Ein Deichselträger befindet sich vorne am Wohnwagen, zwischen dem Auto und dem Wohnwagen. Das Gewicht liegt mehr nach vorne, sodass der Wohnwagen oft ruhiger hinter dem Auto hängt und das Heck frei bleibt.
- Diese Träger sind oft teurer und passen nicht in jeden Wohnwagen. Prüfen Sie, ob genügend Platz und die richtigen Befestigungspunkte vorhanden sind.
- Es ragt nach vorne, was das Rückwärtsfahren und enge Kurvenfahrten erschwert. Achten Sie bei scharfen Kurven darauf, dass Sie nichts anstoßen.
Bei einem Deichselträger ist die Hubhöhe vergleichbar mit einem Anhängerkupplungsträger. Sie haben lediglich weniger Bewegungsspielraum, da Wagen und Deichsel nahe beieinander liegen. Befestigen Sie die Fahrräder besonders fest, da Bewegungen an der Vorderseite beim Fahren eher spürbar sind. Unserer Erfahrung nach (mit zwei 22-Kilo-E-Bikes im Sommer) war der Deichselträger am stabilsten, der Anhängerkupplungsträger am einfachsten zu bedienen und der Rückwandträger sorgte auf Dauer für das meiste Spiel und den größten Verschleiß bei der Montage.
Der Transport in Innenräumen ist am besten geschützt. Wenn Sie in Ihrem Wohnmobil oder Wohnwagen Platz haben, können Sie die E-Bikes auch darin unterbringen. Das Gewicht bleibt dann zwischen den Achsen, die Fahrräder sind trocken und weniger sichtbar.
Befestigen Sie diese sicher mit Spanngurten oder Festpunkten, damit sie bei einer Nothalt- oder Schwellensituation nicht verrutschen. Bedenken Sie, dass E-Bikes viel Platz beanspruchen und das Be- und Entladen oft über eine Tür mit Tritt oder Schwelle erfolgt. Entfernen Sie die Batterien und entfernen Sie ggf. ein Laufrad, damit die Fahrräder leichter werden und besser durch enge Öffnungen passen.

